Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen
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Französisch am Schyren-Gymnasium

Informationen zur DELF-Sprachprüfung

In der Europäischen Union nehmen Sprachenkenntnisse einen ebenso hohen Rang ein wie die grundlegenden Kulturtechniken Lesen , Schreiben und Rechnen. Die Annahme, dass die Kenntnis des Englischen dafür ausreiche, ist ein Irrtum, profunde Englischkenntnisse gelten mittlerweile als selbstverständlich. Ein echtes Qualifikationsmerkmal hingegen sind fundierte Französischkenntnisse.


(Foto: Alexandra Höchtl)

Die romanischen Sprachen stellen füreinander so genannte Brückensprachen dar. Das heißt, wer Französisch kann, kennt bereits die Grundgrammatiken und sehr weite Wortschatzbereiche des Spanischen, Italienischen und Portugiesischen, bzw. Brasilianischen.
Darüber hinaus schult Französisch im Unterschied zu Latein auch Fähigkeiten, die für das Erlernen weiterer moderner Sprachen wichtig sind. Dies sind die Hör-, Sprech- und Schreibfähigkeit in der Zielsprache und der Umgang mit modernen Lerntechniken.
Kurz gefasst: Das Erlernen lebender Sprachen schafft Lernkompetenz für das Erlernen weiterer lebender Sprachen.

60 Millionen Franzosen, 5 Millionen Belgier, 1,6 Millionen Schweizer, über 6 Millionen Kanadier sprechen Französisch als Muttersprache. In Afrika sprechen nach niedrigen Schätzungen ca. 30 Millionen Menschen Französisch quasi als Muttersprache.
Französisch ist Amtssprache internationaler Organisationen, z. B. der UNO (dort wird es zu 19% gebraucht), der UNESCO, von INTERPOL, der Welternährungsorganisation, der NATO und Arbeitssprache natürlich der Europäischen Union.

Französisch ist die Sprache unseres wichtigsten Partners in Politik und Handel. Das deutsch –französische Handelsvolumen ist weitaus größer als das zwischen Deutschland und den USA. Frankreich und Deutschland sind im Partnerland mit Tausenden von großen und mittelständischen Unternehmen und Arbeitsplätzen präsent.

Auch in den Wissenschaften ist Französisch nach Englisch die am meisten nachgefragte Sprache. Dies betrifft u. a. Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Jura, Kunst, Mathematik, Informatik, Philosophie, Sinologie, Geschichte usw.

Deutsche und französische Universitäten bieten zunehmend integrierte Studiengänge an, die einen berufsqualifizierenden Abschluss für den französischen und den deutschen Arbeitsmarkt vermitteln.
Voraussetzung dafür ist natürlich die gute Kenntnis des Französischen.

Und nur die Schule bietet den Freiraum für relativ unbeschwertes und gründliches Erlernen dieser Sprache zu einem günstigen Zeitpunkt, nämlich in jungen Jahren.
Mit Französisch erhält man die „Eintrittskarte“ zu einer der interessantesten Kulturen der Welt, zu einer großartigen Literatur, Zugang zur französischen Lebenskunst ‚l’art de vivre’, dem französischsprachigen Kino, das in Frankreich übrigens die „Siebte Kunst“ genannt wird, und nicht zuletzt der französischen Küche.

Namen wie Descartes, Montesquieu, Rousseau, Voltaire, Victor Hugo, Paul Valéry, Jean-Paul Sartre, und Begriffe wie die Erklärung der Menschenrechte, Revolution und Republik, die Freiheit des Denkens sind Teil des Bildungsbegriffs.



(Foto: Peter Krauß)

Wer als gebildet gelten will, tut also gut daran, Französisch zu können.
Französisch gehört einfach dazu!

Renate Aubanel
(Langfassung des Artikels)


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